Ich lebe seit über 11 Jahren in Wiesbaden. Aus der kleinen mittelhessischen Stadt Herborn kommend, habe ich viele Jahre im niederbayerischen Passau studiert und gejobbt und schließlich in Berlin angefangen zu arbeiten. Und ich gebe zu, es hat mich Zeit gekostet, Wiesbaden mein „Zuhause“ zu nennen. Dafür ist es das jetzt umso mehr.

Doch es geht vielen meiner Freunde und Bekannten so: wir diskutieren viel, es wird auch ordentlich geschimpft; mal darüber, wie schmutzig die Straßen sind, dass selbst Berlin weniger Schlaglöcher hat; der Einzelhandel sei niedergegangen, die Fußgängerzone nicht attraktiv und neue Gastronomiekonzepte sind entweder Systemketten oder hätten auf Dauer keine Chance …

Dabei entdecke ich jeden Monat immer neue Projekte in unserer Stadt. Je mehr Menschen ich im Laufe der Jahre kennengelernt habe, desto mehr bin ich überzeugter Wiesbadener geworden. Hier geht was!

Und das ist es: ich bin sicher, dass alle im Stadtparlament, aber auch die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den städtischen Ämtern genauso wie die Dezernate ein scharfes Auge für all das haben, worüber wir gelegentlich meckern. Genauso sicher bin ich, wenn die Mittel für alles ohne Weiteres da wären, dann wär‘ vieles leichter. Dennoch habe ich für mich entschieden: besser als nur zu schimpfen und noch besser als sich nur über das Gute zu freuen ist Mitzureden, ja, wenn möglich sogar anzupacken. Das kann schon durch Verstehen und dann Kommunizieren vielfach geschehen. Dass dies nicht einfach ist, haben wir zuletzt bei der Entscheidung um die City Bahn erlebt, die beinahe die Wiesbadener gespaltet hätte. Das ist nicht der gute Weg.

In der Stadtverordnetenversammlung möchte ich zuhören, nachfragen, diskutieren, anregen, und zwar als verantwortungsbewusster Mitbürger. Und ich möchte dazu mit Euch in einem dauerhaften Austausch stehen. Mein Ziel: einen belastbaren Beitrag für unser Gemeinwohl, für unser Zusammenleben leisten.

Es geht um Zusammenarbeit für uns als Mitbürger:innen in Wiesbaden, um eine lebenswerte Heimat für Alle und um die großen Zukunftsthemen, die wir gemeinsam vor Ort und im „Kleinen“ entscheiden: Mobilität, Umweltschutz, Integration, Kultur und nachhaltige Wirtschaftskraft .

Posted by:bjuliuswagner

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